#1 Bearatung und § 15 RVG von Lyphil 04.11.2013 17:32

Sehr geehrte Damen und Herren,
bei uns (Fachanwalt Familien - und Sozialrecht) kommt leider immer öfter vor, dass sich die Mandanten nur beraten lassen, um Kosten zu sparen. Nach oft 2-3 Beratungen, wollen Sie dann doch, dass wir tätig werden, weil sie selbst nicht mehr weiter kommen. Die Beratungen sind oft nur mit einer Erstberatung abgerechnet.
Der Zeitaufwand der Beratungen war oft über 2-3 Stunden. Müssen wir das im vorgerichtlchen/außergerichtlichem wirklich anrechnen lassen (§ 15 RVG).
Gibt es hierzu einen Ausweg, dass wir die umfangreichen Beratungen nicht anrechnen lassen müssen? Vielen Dank.
MfG
Lyphil

#2 RE: Bearatung und § 15 RVG von Kasimir1603 06.11.2013 11:31

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Es steht ja drinnen "soweit nichts anderes vereinbart ist" (Gerold/Schmidt, 21. Aufl., § 34 Rdnr. 58). Ich würde also ganz flux in solchen Sachen darauf abstellen, dass man individuell vereinbart, sprich eine Honorarvereinbarung abschließt und dort die Anrechnung ausschließt.

#3 RE: Bearatung und § 15 RVG von Caro 06.11.2013 12:53

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ja, das ist die einzige Möglichkeit.
Oder deine Chefin gewöhnt sich ab, sich ausnutzen zu lassen und macht nach der Erstberatung (EIN Termin) nen Riegel vor und lässt sich beauftragen.

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